CDU Bad Godesberg

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21.03.2006

CDU Bad Godesberg: Schließung der Kammerspiele wäre kultur-, wirtschafts- und bildungspolitischer Irrsinn


Die CDU Bad Godesberg spricht sich vehement gegen mögliche haushaltspolitische Sparmaßnahmen auf Kosten der Kammerspiele aus. Gerade in Bad Godesberg wird Kunst als Ausformung des Kultischen, also des Lebensnotwendigen begriffen - dementsprechend verankert sind die Kammerspiele in der Bevölkerung, was sich nicht zuletzt anhand überdurchschnittlicher Besucherzahlen nachweisen lässt. Dazu erklärte der neu gewählte Stadtbezirksvorsitzende der CDU Bad Godesberg, Prof. Dr. Norbert Jacobs: "Schon allein die Diskussion über eine Schließung der Bad Godesberger Kammerspiele wirft den Kultur- und Wirtschaftsstandort Bad Godesberg um Jahre zurück. Eigentlich diskutieren wir in der CDU einen solchen Irrsinn gar nicht erst - allerdings warten wir leider seit Wochen auf eine klare Stellungnahme der Verwaltungschefin und Oberbürgermeisterin. Deshalb haben wir uns jetzt entschlossen, in die Offensive zu gehen." Die CDU Bad Godesberg lenkt ihr Hauptaugenmerk in der Debatte auf die immense Bedeutung der Kammerspiele für den Bildungsstandort: Bad Godesberg verfügt über eine deutschlandweit einmalige Schuldichte, auf die der Stadtbezirk stolz sein kann. Außerdem zeichnen sich nahezu alle Bad Godesberger Schulen durch ein überdurchschnittlich ausgeprägtes Profil in den kulturellen Bereichen "Theater", "Musik", "Kunst" oder "Literatur" aus. "Eine solche komfortable Situation verpflichtet die Stadt aber auch, ihren Bildungsauftrag ernst zu nehmen." erläuterte Jacobs. Deshalb plane die CDU Bad Godesberg eine Initiative, die nicht nur deutlich machen wird, welche immense Bedeutung die Kammerspiele für die Bad Godesberger Wirtschaft und Stadtentwicklung, sondern insbesondere für den kulturellen Bildungsstandort haben. "Zu diesem Zweck führen wir derzeit Gespräche mit Verantwortlichen an den Bad Godesberger Schulen." teilte Jacobs mit. "Immerhin werden die Kammerspiele im städtischen Vergleich überdurchschnittlich häufig von jungem Publikum frequentiert."

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