CDU Bad Godesberg

AKTUELL

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30.05.2023

CDU steht zu ihrem Wort – Elke Melzer wird als stellvertretende Bezirksbürgermeisterin vorgeschlagen


Die CDU steht zu Ihrem Wort und setzt die Vereinbarung mit den Grünen aus 2020 um. Damit wird Christoph Jansen als Bezirksbürgermeister zurücktreten.

Christoph Jansen hat den Stadtbezirk stets mit herausragendem Engagement und der notwendigen Umsicht geführt. „Die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks fanden bei ihm stets ein offenes Ohr. In seiner Amtszeit hat er viele politische und gesellschaftliche Initiativen unterstützt, immer wieder den Finger in die Wunde gelegt, dort wo es notwendig war und wichtige Impulse für unseren Stadtbezirk gesetzt.“, so Feyza Yildiz, Vorsitzende der CDU Bad Godesberg. „Wir danken Christoph Jansen dafür, dass er die Interessen des Stadtbezirks in Bonn und darüber hinaus jederzeit mit der notwendigen Klarheit vertreten hat.“

Gemäß der Vereinbarung nach der Kommunalwahl 2020 wird Christoph Jansen das Amt nun abgeben. 

„Wir danken den vielen Bürgerinnen und Bürgern und auch den politischen Mitbewerbern, die sich gewünscht haben, dass Christoph Jansen sein Amt fortführt. Bei der Kommunalwahl 2025 besteht erneut die Chance, dass ein Christdemokrat wieder das Amt des Bezirksbürgermeisters übernimmt. Für den nun anstehenden Wechsel war uns immer wichtig, ein verlässlicher Partner zu sein.“, so Jens Röskens, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung. „Im Interesse Bad Godesbergs wünschen wir dem Nachfolger viel Erfolg bei der Ausführung dieses für unseren Stadtbezirk wichtigsten Amtes. Wir erwarten vom neuen Bezirksbürgermeister, dass er die Interessen des Stadtbezirks notfalls auch gegen die grün-rote Ratsmehrheit vertritt und die Interessen des Stadtbezirks über die Interessen einer Partei stellt.“ Diese Art der Amtsführung habe Christoph Jansen stets ausgezeichnet. Die Fußstapfen, die er dabei seinem Amtsnachfolger hinterlasse, seien groß, so die CDU. 

Für die Wahl zur stellvertretenden Bürgermeisterin schlägt die CDU nun Elke Melzer vor. Elke Melzer verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Bezirksvertretung. „Sie kennt Bad Godesberg und seine Menschen gut und weiß, wie der Stadtbezirk tickt.“, so Jens Röskens. „Wir sind froh, dass wir mit Elke Melzer erneut eine besonders geeignete Bewerberin für das Amt der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin vorschlagen können."


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12.05.2023

Unsere Forderungen zu der Umgestaltung der Plätze Am Fronhof und Theaterplatz


1. Der Theaterplatz wird als zentraler Platz in der Bad Godesberger Innenstadt gestalterisch gestärkt. Er wird als zentraler Platz für gesellschaftliches und öffentliches Zusammenleben langfristig weiterentwickelt, sodass eine freie Fläche für Veranstaltungen, Märkte, Karnevalsaktivitäten etc. dauerhaft vorhanden ist.

2. Es müssen Frequenzmessungen durchgeführt und Kundenströme analysiert werden. Die Umbauplanungen sind an die Ergebnisse anzupassen. Hierbei soll auch die wirtschaftliche Verbindung zum Kurpark und der Stadthalle mitgedacht werden.

3. Die Erreichbarkeit der Innenstadt und die entsprechenden Stellplätze müssen für alle Verkehrsteilnehmer und den Lieferverkehr gewährleistet sein. Die Straße „Am Kurpark“ bleibt für den Individualverkehr geöffnet.

4. Geschäfte und Gastronomie sollen während der Baumaßnahmen möglichst unverändert erreichbar und die Außengastronomie weiter möglich bleiben. Gegebenenfalls müssen im Falle temporärer Baumaßnahmen adäquate Ausweichflächen angeboten werden.

5. Während der Baumaßnahmen soll es möglichst zu keinen Nachteilen wie Umsatzeinbußen und unverhältnismäßig hohen Kosten für Eigentümer und Gewerbetreibende kommen.

6. Eigentümer und Gewerbebetreibende sind frühzeitig über möglicherweise zu tragenden Kosten zu informieren und möglichst frühzeitig in die Planungen miteinzubeziehen. Eigentumsverhältnisse - insbesondere im Außenbereich - sind zu achten.

7. Bei der Bepflanzung von Bäumen und dem Aufstellen von Sitzgelegenheiten, Fahrradabstellanlagen usw. darf die Sicht auf die Schaufenster nicht eingeschränkt werden. Gleichzeitig soll es mehr Fassadenbegrünung geben.

8. Der neue Bodenbelag soll barrierefrei sein, eine hohe Albedo haben und zur Regenwasserbewirtschaftung beitragen.

9. Die geplanten Wasserflächen müssen funktionstüchtig und sauber bleiben. Es ist sicherzustellen, dass vorhandene und neue Brunnen und Wasserflächen dauerhaft in Betrieb sind und regelmäßig gereinigt werden.

10. Eine an allen Orten der Innenstadt hohe subjektive und objektive Sicherheit ist ein zentrales Kriterium für jegliche Umbaumaßnahmen hinsichtlich offener Räume und Überwachung.

11. Die Innenstadt soll digitales Zentrum Bad Godesbergs werden. Dafür braucht es kostenfreie WLAN-Hotspots in der Fußgängerzone und ggf. öffentliche Ladestationen für mobile Endgeräte.


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09.05.2023

CDU Bad Godesberg stellt ihre Forderungen für die Innenstadt vor


Kurz vor der Sitzung der Bezirksvertretung stellt die CDU Bad Godesberg ihre Ideen zur Stärkung der Zentrenfunktion der Bad Godesberger Innenstadt vor. Vor dem Hintergrund der anstehenden Umbaumaßnahmen der Plätze Am Fronhof und Theaterplatz präsentiert die CDU ihren Elf-Punkte-Plan zu den aktuellen Plänen, um die Attraktivität der Innenstadt als Zentrum für Handel, Gastronomie und Kultur zu stärken.

Nachdem die CDU zuletzt die geplanten Umbaupläne zu den Plätzen Am Fronhof und Theaterplatz kritisiert hatte, legen die Christdemokraten nun nach:

„Wir wollen, dass die Bad Godesberger Innenstadt als attraktiver Einkaufs- und Versorgungsstandort aufgewertet wird", fasst Jens Röskens, Fraktions-vorsitzender der CDU Bad Godesberg, die Ideen zusammen.

Der Schwerpunkt des Elf-Punkte-Plans der CDU Bad Godesberg ist die Forderung, dass die Innenstadt auch weiterhin ein zentraler Ort für soziales Miteinander und Kultur sein soll! Dazu müssten auch langfristig Freiflächen für Traditionsveranstaltungen wie Karnevalsumzüge, Nikolausmärkte und Kulturveranstaltungen angeboten werden.

Dazu gehöre auch eine bessere Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Verkehrsteilnehmer, fügt die Parteivorsitzende Feyza Yildiz hinzu. „Es ist von zentraler Bedeutung, dass sowohl Auto und Fahrrad als auch Fußgänger und Lieferverkehr ungehindert in die Innenstadt gelangen können“, ergänzt Yildiz. Deshalb lehnt die CDU Bad Godesberg auch die Sperrung der Straße „Am Kurpark“ geschlossen ab.

Zudem fordert die CDU in ihrem Elf-Punkte-Plan eine Frequenzmessung und Besucherstromanalyse für die Innenstadt. „Es kann nicht sein, dass die Stadtverwaltung über die Umgestaltung der beiden Plätze diskutiert, ohne Zahlen und Fakten zu haben“, so Yildiz.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei für die CDU Bad Godesberg auch die Erreichbarkeit der Geschäfte und Gastronomiebetriebe während der langen Bauzeit. „Natürlich wird es leider unvermeidbar zu Einschränkungen in der Innenstadt kommen“, bedauert der Fraktionsvorsitzende. Einschränkungen, die immer auch erhebliche wirtschaftliche Folgen für Einzelhändler und Gastronomen hätten, müssten aber so gering wie möglich gehalten und gegebenenfalls Ausweichflächen angeboten werden.

Die Christdemokraten setzen auch auf die Digitalisierung der Innenstadt. Sie fordern zum Beispiel kostenloses WLAN – auch öffentliche Ladestationen seien denkbar, so Röskens.

Die CDU Bad Godesberg wolle nun in einen offenen und kritischen Diskurs eintreten. Parteichefin Yildiz lädt alle Bad Godesbergerinnen und Bad Godesberger ein, sich einzubringen: „Wir wollen zuhören, anpacken und unsere Innenstadt endlich nach vorne bringen. Dabei hoffen wir auch auf eine rege Beteiligung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger.“ Dazu plant die CDU derzeit einige Veranstaltungen und neue Formate: „Wir haben viele Ideen und Vorstellungen, wie Bad Godesberg in Zukunft aussehen soll. Klar ist, dass die Umgestaltung der beiden Plätze erst der Anfang ist“, so Röskens.


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26.04.2023

Laurelle – eine besondere Neubürgerin für Bad Godesberg


Stellen Sie sich vor, Reisende werden zukünftig in Bad Godesberg von Laurelle, einer sieben Meter hohen Skulptur eines Frauenkopfes, begrüßt.

Diesen Vorschlag macht die Stiftung Kunst und Kultur. Sie möchte die Skulptur „Laurelle“ von Jaume Plensa nach Bad Godesberg holen. Dies ist eine riesige Chance für unseren Stadtbezirk, Stadtbezirk, denn die Skulptur hat das Potenzial zum markanten Wahrzeichen des Kulturstandorts Bad Godesberg zu werden. Für unseren Stadtbezirk ist es eine Auszeichnung, dass sich mit Jaume Plensa ein international anerkannter Künstler für Bad Godesberg als Standort für seine Skulptur entschieden hat. In Bad Godesberg bekäme die „Laurelle“ eine besonders interessante Heimstätte, nämlich einen nach einer besonders bekannten und starken Frau benannten Platz, den Ria-Maternus-Platz. 

Der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz kann durch die Skulptur von Jaume Plensa einen ganz neuen Charakter als Entrée des Stadtbezirks bekommen und eine erhebliche Aufwertung erfahren. Auch den einen oder andern internationalen Kunstinteressierten dürfte die Skulptur nach Bonn und Bad Godesberg locken. 

Zum aktuellen Stand: Im Juni wird sich die Kunstkommission, im Anschluss daran der Kulturausschuss mit dem Vorschlag befassen. Die Entscheidungshoheit liegt final bei der Bezirksvertretung Bad Godesberg, bei deren Mitgliedern ich dafür werbe, sich zügig für die Installation der Skulptur zu entscheiden und diese Chance nicht an Bad Godesberg vorbeiziehen zu lassen. 

Es wäre ein wichtiger Schritt, Kunstwerke von renommierten Künstlern im öffentlichen Raum nicht nur im Bonner Stadtzentren erlebbar zu machen. Die Skulptur in Bad Godesberg wird das erste von der Stiftung Kunst und Kultur geliehene Werk in Bonn sein, das in einem Stadtbezirk zu sehen ist.

Christoph Jansen, Bezirksbürgermeister und Kreisvorsitzender CDU Bonn


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25.04.2023

Zentrenfunktion der Bad Godesberger Innenstadt stärken


Die Bad Godesberger CDU kritisiert das Vorgehen und die Pläne der Bonner Stadtverwaltung zur Umgestaltung der Bad Godesberger Innenstadt. „Die Pläne gehen komplett an den Bedürfnissen einer vitalen Innenstadt als Zentrum von Handel und Gastronomie vorbei“, erklärt die Bad Godesberger CDU-Vorsitzende, Feyza Yildiz. Mehr Bäume in der Innenstadt zu pflanzen und die Aufenthaltsqualität der Innenstadt aufzuwerten sei zwar richtig, der Theaterplatz sei aber nicht der Kurpark. „Mit den vorliegenden Plänen werden keine Veranstaltungen auf dem Theaterplatz mehr möglich sein. Weder der beliebte Nikolausmarkt noch die Sessionseröffnung des Bad Godesberger Karnevals können noch stattfinden, wenn der Theaterplatz mit Bäumen zugestellt wird“, warnt Yildiz.

Besonders kritisch sieht die CDU die Vorschläge mit Blick auf den Einzelhandel. Die Pläne zur Umgestaltung des Theaterplatzes und des Platzes Am Fronhof zeugten von wenig Sach- und Ortskenntnis, so würden Eigentumsverhältnisse und Grundstücksgrenzen missachtet, Schaufenster zugestellt und Kundenströme nicht berücksichtigt.

Stattdessen fordern die Christdemokraten eine Rückkehr zu den Zielen aus dem Leitbildprozess. „Die Verwaltung hat sich unter der grünen Oberbürgermeisterin von den ursprünglichen Zielen verabschiedet.“, zeigt sich der CDU-Fraktionsvorsitzende, Jens Röskens enttäuscht. „Die Bad Godesberger Innenstadt muss als attraktiver Einkaufs- und Versorgungsstandort reaktiviert und dabei die Wirtschaftsbereiche Einzelhandel, Dienstleistung und Gewerbe besonders gefördert werden.“

Röskens und Yildiz fordern die Oberbürgermeisterin auf, die Pläne vollständig zu überarbeiten und die Anregungen zu berücksichtigen. Dabei müssten auch die Einzelhändler und Eigentümer besser eingebunden werden als das bisher der Fall sei. Für den Fall, dass die Oberbürgermeisterin an den Plänen festhält, werden wir dem mit aller Entschlossenheit entgegen treten.“


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06.04.2023

Für ein sauberes Bad Godesberg


Der CDU Bad Godesberg ist die Stadtsauberkeit ein besonderes Anliegen, da diese erheblich zu einer guten Aufenthaltsqualität beiträgt. Besonders während der Corona-Pandemie kam es in der Innenstadt, an Bushaltestellen, in Parks, am Rheinufer und in verschiedenen Ortsteilen vermehrt zu Müllansammlungen. Die CDU-Fraktion mit Christoph Jansen als Bezirksbürgermeister hat im Oktober 2021 einen Antrag an die Stadtverwaltung zwecks Überprüfung folgender konkreter Maßnahmen gestellt:

  • Die Erhöhung der Leerungshäufigkeiten der Müllbehälter 
  • Die Einrichtung von weiteren Abfallbehältern an neuralgischen Standorten
  • Eine Anpassung der Reinigungsintervalle von Plätzen, Straßen und Parks
  • Die Überprüfbarkeit der Wirksamkeit des Mängelmeldesystems 

Nach der Antwort der Verwaltung im letzten Jahr wurde die Leerungsfrequenz einiger Papierkörbe der Innenstadt erhöht. Außerdem werden seit dem letzten Sommer zur Optimierung der Leerungsintervalle die Füllstände der Papierkörbe in Bad Godesberg dokumentiert. Im Kur-, Redouten- und Panoramapark wurde das Reinigungsintervall jeweils um eine Reinigung pro Woche erhöht. Nach der täglichen Reinigung am Kreisel Rheinallee ist der Ort an den Bushaltestellen schon sauberer geworden. Das Amt „Bürgerdienste“ hat inzwischen angekündigt, sog. ortsbezogene Steckbriefe zu einzelnen Örtlichkeiten zu entwickeln, um der Vermüllung von Hotspots auch in der Innenstadt in Bad Godesberg gezielt entgegenzuwirken. Außerdem wird ein neues Revierleiterkonzept mit festen Verantwortlichkeiten für bestimmte Reviere erarbeitet.  

Die CDU Bad Godesberg setzt sich auch im Hinblick auf die neue Regelung zum Papiermüll dafür ein, dass bei neuralgischen Papiersammelstandorten die Anzahl der Container und die Frequenz der Leerungszeiten erhöht wird. Darüber hinaus müssen die Wohnungsbaugesellschaften in ihren privaten Wohnsiedlungen dafür sorgen, dass vor Ort immer eine ausreichende Anzahl von Tonnen bereitgestellt wird und diese von bonnorange AöR oft genug geleert werden.

Für eine saubere Stadt müssen ausreichende sächliche und personelle Ressourcen auch für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten vorhanden sein, fordert die CDU Bad Godesberg. Notwendig sind ebenso nachhaltige Strategien, um die Verursacher der Verschmutzung zu erreichen. Umwelterziehung sollte nicht nur in Kitas und Schulen stattfinden. Die Themen „Müllvermeidung“, „Mülltrennung“ und „Umweltgerechtes Verhalten“ gehen uns alle an.

Inge Stauder, Bezirksverordnete


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06.04.2023

Umgestaltung der Innenstadt


Die Belebung ihrer Zentren ist aktuell eine große Herausforderung für viele Städte. Dies gilt auch für Bad Godesberg. 2020 wurde das Leitbild für die Bad Godesberger Innenstadt beschlossen. Jetzt geht es um die Umsetzung der einzelnen Meilensteine im Rahmen des Leitbildprozesses sowie des Integrierten Entwicklungskonzeptes für die Innenstadt von Bad Godesberg (ISEK). Im Februar 2023 wurden die Umgestaltungspläne für Fronhof und Theaterplatz veröffentlicht. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hatten die Bad Godesberger die Möglichkeit, ihre Meinungen und Verbesserungsvorschläge zu den Plänen schriftlich einzubringen. Aber sowohl die betroffenen Gewerbebetreibenden als auch die Eigentümer beklagten, dass sie keine Möglichkeit zu einer angemessenen Beteiligung gehabt hätten. 

Wir die CDU Bad Godesberg luden am 16.03.2023 Peter Otting, Center Manager der Fronhofer Galeria, sowie Jannis Vassiliou, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands Bonn, Rhein-Sieg / Euskirchen zu einem Austausch ein. In einer konstruktiven Diskussion wurde schnell deutlich, dass die Umbaupläne vom Berliner Landschaftsbüro „capattistaubach_urbane landschaften“ große Defizite aufzeigen und viele Fragen unbeantwortet gelassen haben.

So wird von Capattistaubach nicht berücksichtigt, dass unserer Innenstadt einen Platz für größere Veranstaltungen, Märkte und Karneval benötigt. Unser Stadtbezirk Bad Godesberg lebt und liebt die Kultur, den Karneval und die Wochenmärkte. 

Mit mehr Begrünung und Sitzmöglichkeiten, neuem Bodenbelag und Spielangeboten soll unsere Innenstadt an Aufenthaltsqualität gewinnen. Die Bad Godesberger Innenstadt darf aber nicht nur als „grüne Wohlfühloase“ verstanden werden. Sie ist vor allem Versorgungsstandort und muss entsprechend gestärkt werden! Ohne Einzelhandel, Dienstleiter und Gastronomie gibt es keine attraktive Innenstadt. 

Erhalt, Stärkung und Ausbau des Einzelhandels-, Gastronomie- und Kulturangebots für alle Bevölkerungsschichten sind ein wichtiges Ziel, um die Besucherfrequenz zu erhöhen. Dazu bedarf es einer gesicherten Datenlage zu Kunden- und Besucherfrequenzen. Eine solide Datenlage ist die Basis jeglicher Planungen und Umsetzungsmaßnahmen. Wir müssen die Stadtverwaltung beauftragen, die erforderlichen Frequenzmessungen durchzuführen. 

Schließlich müssen private Investoren gewonnen werden. Voraussetzung dafür ist eine baulich und infrastrukturell attraktive Innenstadt, die mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Ausreichende moderne Stellplätze sind ein Muss.

Während der Baumaßnahmen müssen alle betroffenen Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Kultur-Institutionen problemlos erreichbar bleiben. Die Außengastronomie darf nicht im besonderen Maße eingeschränkt werden. Dazu muss die Stadt Bonn mit den vorhandenen Gewerbebetreibenden, Gastronomen und Eigentümern im regen Austausch stehen.

Es gibt also noch einiges zu tun. Aktuell wird die Vorplanung unter Berücksichtigung der Beteiligungsergebnisse („Bonn macht mit“) und einer parallel durchgeführten Klimaanalyse weiter ausgearbeitet und den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Am 03.05.2023 findet eine Sondersitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg zum Thema Innenstadtgestaltung statt. Zudem wurde in der Bezirksvertretung Bad Godesberg zur Begleitung der Umsetzung der ISEK-Maßnahmen das Gremium „Forum für die Innenstadt“ beschlossen. Hier soll der Austausch von Informationen zwischen Verwaltung, Politik und Vertreter/innen der Beteiligungsprozesse zu den Maßnahmen erfolgen. So gehören dem Gremium neben der Politik und der Stadtverwaltung Akteur/innen aus der Stadtgesellschaft, Verbandsvertreter/innen sowie Akteur/innen aus den Bereichen, Stadtmarketing, bürgerschaftliches Engagement, Kinder und Jugend, Integration und Soziales, an. 

Damit sich unser Bad Godesberg zu einer lebendigen Innenstadt mit hoher Lebensqualität entwickelt, müssen wir als CDU Bad Godesberg weitere Gespräche mit Betroffenen führen, die Stadtgesellschaft auf die Umbauplänen aufmerksam machen und mit ihr in den Austausch kommen. Wir müssen die Kritikpunkte herausarbeiten, mit eigenen Vorschlägen überzeugen und daraus die entsprechenden Anfragen und Anträge für die Bezirksvertretung Bad Godesberg entwickeln.

Feyza Yildiz, Stadtbezirksvorsitzende und Stadträtin


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06.04.2023

Haushalt – Sport in unserem Stadtbezirk – Rüngsi


Die Bezirksvertretung Bad Godesberg hat auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, das Dienstleistungsangebot im Bezirksrathaus auszubauen. Künftig sollen auch weitreichendere Anliegen des Dienstleistungszentrums aus den Bereichen Einwohnerwesen, KFZ- und Führerscheinangelegenheiten in Bad Godesberg vorgenommen werden können. Zusätzlich soll das Terminangebot erweitert werden. Die Bezirksvertretung hat außerdem mehr Mittel für die Bad Godesberger Vereine beschlossen und weitere Maßnahmen zur Sanierung der Godesburg, der Kurfürstlichen Zeile und der Musikschule angeregt.

Ein weiteres Highlight sind die geplanten Investitionen in Sport und Fitness: Die Rigal’sche Wiese erhält eine inklusive Fitnessanlage für alle Altersgruppen und Bedürfnisse sowie ein Rolli-Trampolin. Der Kurpark wird zudem um eine Sportbox erweitert.

Doch es gibt leider auch schlechte Nachrichten: Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Grüne) hat die Verlängerung der Freibadsaison im Panoramabad Rüngsdorf abgelehnt – trotz des entsprechenden Beschlusses der Bezirksvertretung. Die CDU kritisiert diese Entscheidung setzt sich dennoch weiterhin für mehr Schwimmzeiten in Bad Godesberg ein. Nun wird der Stadtrat über diese Angelegenheit entscheiden müssen. 

Es bleibt abzuwarten, wie die Oberbürgermeisterin und ihre grün-linke Koalition im Stadtrat zu den verschiedenen Maßnahmen für Bad Godesberg stehen werden. Wir bleiben dabei: Es kommt auf konkrete Taten an und nicht nur auf nette Worte. Wir bleiben dran und werden Sie auf dem Laufenden halten.

Jens Röskens, Fraktionsvorsitzender der CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg


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03.03.2023

Große Chance für Bad Godesberg mit der Skulptur auf dem Bahnhofsvorplatz


Bad Godesberg sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, die Skulptur des renommierten Künstlers Jaume Plensa nach Bad Godesberg zu holen. Alle Kosten werden von der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. übernommen, der Stadt Bonn entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Vor sechs Jahren startete die Stiftung für Kunst und Kultur e. V. ihr Kunstprojekt, den städtischen Skulpturenpark für Bonn. Seither wurden vier in der Bonner Innenstadt und das Kunstwerk „ARC 89" auf der B9 realisiert. Zuletzt war Jaume Plensa zu Gast in Bonn. Plensas Werke werden in Museen und im öffentlichen Raum in Europa, den USA und Japan ausgestellt. Nun hat sich der Künstler entschieden, ein Kunstwerk für den Bahnhofsvorplatz in Bad Godesberg zu entwerfen.

Jens Röskens, Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung, sieht darin eine große Chance für Bad Godesberg: „Der Stadtbezirk kann sich mit dem Kunstwerk national und international als wichtiger Standort in der Kunstlandschaft etablieren. Das Angebot der Stiftung ist eine einmalige Chance für Bad Godesberg".

Jaume Plensa hat einen sieben Meter hohen gusseisernen Kopf einer Frau entworfen. Ihre Augen verschließt sie nicht vor der Umgebung, sie scheint vielmehr durch ihre übernatürlich scheinende Ruhe jeden Reisenden und Bewohner zu einem Dialog einzuladen.

Die Vorsitzende der CDU Bad Godesberg, Feyza Yildiz, hält das Aufstellen des Kunstwerks für einen sinnvollen Schritt zur Aufwertung des Bahnhofvorplatzes: „Die Skulptur wird eine Anziehungskraft für die Kunsttouristen sein. Wir werden kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher für Bad Godesberg gewinnen. Insgesamt wird das Kunstwerk zur Attraktivitätssteigerung unseres Stadtbezirks beitragen“.


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24.02.2023

OB verweigert längere Saison für das Panoramabad Rüngsdorf


Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Grüne) lehnt die Verlängerung der Saison für das Panoramabad Rüngsdorf ab. Einen entsprechenden Beschluss der Bezirksvertretung Bad Godesberg hat die Verwaltungschefin beanstandet.

Begründet wird diese Entscheidung damit, dass es sich um ein Geschäft der laufenden Verwaltung handele.

Für Jens Röskens, den Vorsitzenden der CDU in der Bezirksvertretung, ist diese Sichtweise weder stichhaltig noch überzeugend. Schließlich ist eine Entscheidung nur dann Teil des laufenden Geschäfts der Verwaltung, wenn sie keine finanziellen und personellen Auswirkungen hat. Die Verwaltung hat allerdings selbst auf den zusätzlichen Energiebedarf und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten hingewiesen. Für die Verlängerung der Freibadsaison ist zudem weiteres Personal notwendig. All das spreche deutlich gegen eine Entscheidung, die ausschließlich in die Zuständigkeit der Verwaltung falle. Die Argumente, die von Frau Dörner seit Monaten gegen die Verlängerung der Freibadsaison genannt werden, zeigen deutlich, dass es sich um eine politische Entscheidung handelt. „Die Beanstandung ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Oberbürgermeisterin gegen die Verlängerung der Freibadsaison ist.“ so Röskens, der ankündigt, an der Forderung und dem Beschluss festhalten zu wollen.

Die Beanstandung entspricht der Haltung, der die Oberbürgermeisterin bereits seit Sommer 2022 folgt. Eine von der CDU initiierte Petition hatte große Resonanz in der Bevölkerung gefunden, wurde von der Oberbürgermeisterin und ihrer Verwaltung jedoch nicht aufgegriffen.


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08.02.2023


Wir bitten Euch: Folgt unseren unserem Parteiübergreifenden Spendenaufruf von CDU, SPD, Grünen, FDP und BBB!

Gebraucht werden für Selbstversorger, die in Sammelunterkünften leben: Bademäntel für Kinder, Frauen und Männer, Töpfe, Pfannen, Küchenutensilien, Reinigungsmittel, Decken und Brettspiele

Bitte achtet darauf, dass alles in sauberem Zustand ist!


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30.01.2023

Grußwort unserer Stadtbezirksvorsitzenden Feyza Yildiz


Liebe Mitglieder der CDU Bad Godesberg,

für das neue Jahr möchte ich Ihnen und Ihren Familien alles Gute wünschen! Mit 2023 haben wir ein wahlfreies Jahr, das uns die Möglichkeit bietet, unsere CDU Bad Godesberg auf die kommenden Wahlen bestens vorzubereiten.  

Wir sind für Bürgerinnen und Bürger präsent und ansprechbar. Das müssen wir aber in Zukunft noch mehr mit Leben füllen! Intensive Netzwerkarbeit im vorpolitischen Raum beziehungsweise in der Stadtgesellschaft ist entscheidend für eine erfolgreiche Parteiarbeit. Dazu werden wir aktiv das Gespräch suchen und regelmäßige Veranstaltungen sowie gesellige Empfänge organisieren, zu denen wir einladen. Dabei sollten wir alle Vereine und Organisationen in Bad Godesberg im Blick behalten.

Wir brauchen klare Botschaften, damit die CDU Bad Godesberg auch in Zukunft als kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen wird. Neben großen Herausforderungen wie der Stadthalle und dem Kurfürstenbad erfordern weitere Themen unsere Aufmerksamkeit.

Im Februar 2023 werden im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiligung die Umbaupläne für die Bad Godesberger Innenstadt vorgestellt. Wir werden das Leitbildprozess sowie das Integrierte Entwicklungskonzept für die Innenstadt von Bad Godesberg (ISEK) eng begleiten und dafür sorgen, dass die Belange der Anlieger, insbesondere der Gewerbetreibenden sowie Geschäftsleute berücksichtigt werden. Auch Sie haben die Möglichkeit an mehreren Terminen und über die Online-Beteiligungsplattform „Bonn macht mit“ Ihre Meinungen und Vorschläge zur Planung einzubringen. Mitte 2024 kann voraussichtlich mit dem ersten Bauabschnitt im Bereich „Am Fronhof“ bzw. Theaterplatz begonnen werden.

Die Bonner Kita-Landschaft steht vor dem Kollaps. In Bad Godesberg schließen die Kitas aufgrund von Fachkräftemangel und aus finanziellen Gründen. Die steigenden Energie-, Bau- und Lohnkosten bringen die freien Träger an ihre wirtschaftlichen Grenzen. Die Eltern sind verzweifelt, die Träger und die Kirchen benötigen dringend Unterstützung durch die Politik. Deshalb fordern wir, dass die Stadt Bonn den Eigenteil der freien Träger ab dem Kindergartenjahr 2023/24 übernimmt. Die Kindertagesbetreuung ist ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Es dürfen keine weiteren Kitas geschlossen werden!

Die Frage, ob und wenn ja, wie unser Stadtbezirk wachsen soll, bedarf einer Antwort. Unbestritten müssen dringend mehr Wohnungen gebaut werden, denn es fehlt überall an bezahlbarem Wohnraum. Wenn ein Bauvorhaben dann konkret wird, reagieren die Betroffenen vor Ort oft eher ablehnend. Wir müssen zeigen, dass die CDU die Partei ist, die Probleme ideologiefrei angeht und mit durchdachten und maßvollen Antworten Lösungen finden und so zum Interessenausgleich beitragen kann. In diesem Sinne setzen wir uns dafür ein, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird und auch interessante Projekte, die sich harmonisch in ihr Umfeld einfügen, bei uns eine Chance haben. 

Damit uns sowohl eine erfolgreiche politische Arbeit als auch intensive Vernetzung gelingen, müssen wir uns als Team breit aufstellen. Wir brauchen Menschen mit unterschiedlichen persönlichen, beruflichen und kulturellen Hintergründen, die viele Personengruppen ansprechen können und somit in verschiedene Richtungen in Bad Godesberg vernetzt sind. Fachwissen und Erfahrung unserer Parteifreunde müssen besser genutzt werden! Nur so schöpfen wir unser Potenzial voll aus.

Machen Sie gerne mit! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und stehe Ihnen für Fragen sowie Anliegen gerne zur Verfügung.

Ihre

Feyza Yildiz


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29.01.2023

Unser Plan für die Stadthalle


Nach über zwei Jahren hat die Verwaltung endlich aktuelle Informationen zur Sanierung der Stadt- halle Bad Godesberg vorgelegt. Der Inhalt ist allerdings wenig überzeugend. Erst Ende 2029 soll die Stadthalle wieder öffnen und die Sanierung über 64 Millionen Euro kosten. Wenn die nun bekannt gewordenen Pläne der Verwaltung umgesetzt werden, bestehen zudem erhebliche Zweifel daran, ob damit überhaupt eine funktionsfähige Stadthalle entsteht. Vor allem der Vorschlag, bestehende Räume zurückzubauen, ist nicht zielführend.

Deshalb haben wir eigene Vorschläge entwickelt, die bei der Sanierung der Stadthalle berücksichtigt werden sollen. 

1. Wir brauchen einen klaren Fokus auf eine Veranstaltungs- und Eventhalle.

Nur so wird unsere Stadthalle zukunftsfähig. Bereits 2020 wurde gutachterlich festgestellt, dass in Bonn und Bad Godesberg eine Vielzahl an Unternehmen, Verbänden, internationalen Organisationen und Einrichtungen der öffentlichen Hand ansässig sind, die Bedarf an Seminar- und Veranstaltungsräumen haben.

2. Die Stadthalle der Zukunft ist flexibel und multifunktional.

Eine funktionierende Veranstaltungshalle erfordert flexible Möglichkeiten der Nutzung. Je individueller die Stadthalle an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden kann, desto häufiger ist eine Vermietung möglich.

3. Wir wollen eine Halle für unsere Vereine.

Die Stadthalle muss das Wohnzimmer Bad Godesbergs bleiben. Hierzu soll sie durch angemessene Preise, insbesondere auch für unsere Vereine, attraktiv sein.

4. Nein zu einer hochwertigen Individualgastronomie.

Eine hochwertige Individualgastronomie schwächt die Bad Godesberger Innenstadt. Unsere Innenstadt hat es bereits heute schwer genug. Wir dürfen sie durch falsche Entscheidungen nicht zusätzlich belasten.

5. Wir wollen einen nachhaltigen Bau.

Die Stadt Bonn soll bis 2035 klima- neutral sein. Bauliche Maßnahmen, die wir heute realisieren, wirken über das Jahr 2035 hinaus. Deshalb müssen wir die Möglichkeiten zur nachhaltigen Sanierung bei Energieerzeugung und bei der Auswahl des Baumaterials nutzen.


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28.01.2023

CDU wirft Ratskoalition Verzögerung bei Beratungen zum „Lubig-Quartier“ vor


Das Lubig Areal in Lannesdorf erhitzt die Gemüter der Bad Godesberger Christdemokraten: Ohne Beratung und ohne weitere Erklärung war der Punkt von den Tagesordnungen der Bezirksvertretung Bad Godesberg und weiteren politischen Gremien genommen worden. Nun wirft die CDU der Ratskoalition Verzögerung in der Beratung zum Lubig-Quartier vor.

Der Schritt der Ratsmehrheit löst in den Reihen der CDU Unverständnis aus, denn aus ihrer Sicht wird sich die Ratskoalition ein weiteres Mal nicht einig und hält damit ein wichtiges Projekt in Bad Godesberg auf: „Die Beratung über das Lubig-Quartier muss zügig weitergehen. Eine Verzögerung ist nicht akzeptabel.“ erklärt Jens Röskens, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bad Godesberger Bezirksvertretung. Das gelte umso mehr seit der jüngst bekannt gewordenen Entscheidung von Edeka Mohr, die Filiale am Kirchberg am 3. Februar zu schließen. Dadurch fehle es aktuell vor Ort an Nahversorgung, die insbesondere für Seniorinnen und Senioren dringend notwendig sei.

Die neue Bad Godesberger CDU-Vorsitzende und Stadtverordnete für Lannesdorf und Pennenfeld, Feyza Yildiz, fordert deshalb schnellen Ersatz für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Sie beharrt auf zügige Beratungen, um offene Fragen und Anliegen der Lannesdorferinnen und Lannesdorfer berücksichtigen zu können: „Das Bauvorhaben ist bereits seit vielen Jahren Thema vor Ort und birgt große Chancen. Gerade die Kombination aus Wohn- und Einkaufszentrum ist von großer Bedeutung für den Standort Lannesdorf.“

 


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16.12.2022

Feyza Yildiz zur neuen Parteivorsitzenden der CDU Bad Godesberg gewählt


Die CDU Bad Godesberg hat eine neue Parteivorsitzende. Am Dienstag wurde die Stadtverordnete für Lannesdorf und Pennenfeld, Feyza Yildiz, mit großer Mehrheit zur Parteichefin gewählt. Für das Superwahljahr 2025 hat sich die 34-jährige viel vorgenommen: „Wir wollen wieder die prägende politische Kraft in Bad Godesberg werden!“

Die CDU Bad Godesberg hat eine neue Vorsitzende. Auf ihrer Mitgliederversammlung stimmten rund 73 Prozent der Christdemokraten für die gebürtige Bad Godesbergerin.
Die Bildungswissenschaftlerin führte bisher den Ortsverband Lannesdorf/Pennenfeld, für den sie seit 2020 im Rat der Stadt Bonn sitzt und seither Verantwortung als stellvertretende Fraktionsvorsitzende in der CDU-Ratsfraktion trägt.

Ihrer Wahl war ein Wettbewerb mit ihrem Parteikollegen, dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung, Jens Röskens, vorausgegangen. Beide Kandidaten versprachen nach der Wahl weiterhin eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Partei zu pflegen.

„Wir wollen mit Abstand stärkste Kraft in Bad Godesberg bleiben“

Yildiz will ihre CDU erfolgreich in das Superwahljahr 2025 führen und ihre Führungsrolle in Bad Godesberg ausbauen. Dafür wolle man wieder mehr in den vorpolitischen Raum gehen und dort aktive Netzwerkarbeit leisten. „Wir brauchen mehr Menschen mit unterschiedlichen persönlichen, beruflichen und kulturellen Hintergründen, um so das breite Bild der Bad Godesberger Gesellschaft auch in unseren Reihen abbilden zu können.“, so Yildiz.

Deshalb werde die Bad Godesberger Union fortan im Stadtbild noch präsenter sein. Yildiz’ zentrales Ziel ist, ihre CDU und deren Politik näher an die Bürger zu bringen. Dazu sollen auch vermehrt gemeinschaftliche Aktionen gehören, um vor Ort intensiver mit Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog zu treten. Die CDU müsse sich wieder stärker auf ihren Kern als konservative Volks- und Basispartei besinnen, für jeden ansprechbar sein und den Bürgerinnen und Bürgern zuhören und ihre Sorgen und Wünsche ernst nehmen.

„Ein Aufbruchssignal für uns alle“

Neben Yildiz rücken zwei weitere Frauen in den CDU-Vorstand: Anna Sophia Baumgart und Chiara Seuthe wurden als Beisitzerinnen gewählt. Damit wird der Godesberger Parteivorstand deutlich weiblicher und jünger: Der Frauenanteil beträgt nun rund 44 Prozent: „Es ist eine großartige Nachricht, dass wir es geschafft haben, mehr junge Menschen und mehr Frauen für die aktive Arbeit in unserem Vorstand zu begeistern“, so Yildiz, die in ihrer Bewerbungsrede aktivere Beteiligung und offenere Strukturen forderte. Sie wolle insbesondere mehr Beteiligungsmöglichkeiten in ihrer Partei etablieren und so Arbeitsprozesse für die gesamte Stadtgesellschaft offener gestalten. Für sie steht die CDU Bad Godesberg für zukunftsorientierte Politik. „Von dieser Wahl geht ein Aufbruchssignal für uns alle aus“, zeigt sich Yildiz selbstbewusst.